Personalien

Vorsitzender der Berliner Piraten verlässt die Partei

Die Piraten kommen nicht zur Ruhe: Der Vorsitzende des Berliner Landesverbandes, Christopher Lauer, erklärte am Donnerstag seinen Austritt aus der Partei.

Der 30-jährige Politiker begründete seinen Rückzug damit, dass der Landesvorstand seine Absicht, die Strukturen der Partei zu professionalisieren, nicht unterstützt habe. „Dieser Schritt ist mir nicht leichtgefallen“, sagte Lauer. Der Fraktion werde er aber weiterhin angehören. Der Fraktionsvorsitzende, Martin Delius, bestätigte das. „Eine Parteimitgliedschaft ist keine Voraussetzung für die Mitgliedschaft in der Piratenfraktion“, sagte Delius. Christopher Lauer, der bis Juni 2013 selbst Fraktionsvorsitzender war, galt als einer der profiliertesten Köpfe der Partei und engagierte sich vor allem für den Datenschutz. Wegen seiner teils schroffen Art war er in Fraktion und Partei aber auch umstritten. Wer ihm als Landesvorsitzender nachfolgen soll, ist noch ungeklärt.