Unternehmen

Osram-Beschäftigte wehren sich gegen Stellenabbau

Belegschaft und Gewerkschaft IG Metall vermissen beim Lichtkonzern Osram eine klare Strategie und wehren sich gegen den geplanten Stellenabbau.

Allein in Berlin soll gut ein Fünftel der zuletzt 1271 Arbeitsplätze wegfallen. Dabei gebe es reichlich Potenzial am Standort in Spandau, sagte der Betriebsratsvorsitzende Andreas Felgendreher. Es ist bereits das zweite Sparprogramm seit 2012. Insgesamt sollen 7800 der rund 34.000 Stellen im Konzern gestrichen werden. So sollen die Kosten künftig um jährlich 260 Millionen Euro gesenkt werden. Osram lässt sich den geplanten Stellenabbau 450 Millionen Euro kosten. Betriebsrat und Gewerkschaft kündigten heftigen Widerstand an. Zur Aufsichtsratssitzung in Augsburg kommenden Montag sind Demonstrationen unter anderem in Berlin geplant. Die Gewerkschaftsvertreter im Aufsichtsrat wollen den geplanten Sparkurs so nicht mittragen.