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Schleswig-Holstein: Ministerin tritt wegen Betrugsverdacht zurück ++ Wirtschaft: Microsoft kauft Minecraft-Spielemacher ++ Bahn: Verkehrsminister will laute Güterzüge verbieten

Ministerin tritt wegen Betrugsverdacht zurück

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Waltraud Wende (parteilos) ist zurückgetreten. Wende stand seit Wochen politisch unter Druck. Gegen sie laufen Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts der Bestechung und des Betruges im Zusammenhang mit ihrer im April zurückgezogenen Rückkehroption an die Universität Flensburg. Als neue Bildungs- und Wissenschaftsministerin könnte die Hamburger Bildungsexpertin Britta Ernst anfangen. Die 53-Jährige ist die Ehefrau von Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz (SPD).

Microsoft kauft Minecraft-Spielemacher

Der US-Softwareriese Microsoft übernimmt den Hersteller des populären Computerspiels Minecraft. Die Amerikaner kaufen den schwedischen Entwickler Mojang für 2,5 Milliarden Dollar, wie die beiden Unternehmen am Montag mitteilten. „Spiele sind attraktive Anwendungen über die verschiedenen Gerätegattungen hinweg, vom PC über Konsolen bis hin zu Tablets und Handys. Milliarden Stunden werden jährlich damit zugebracht“, sagte Microsoft-Chef Satya Nadella.

Verkehrsminister will laute Güterzüge verbieten

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will laute Güterzüge von den Schienen verbannen. „Bis 2020 müssen die lauten Züge weg sein – wer nicht freiwillig geht, wird gesetzgeberisch dazu gebracht“, sagte Dobrindt bei einem Aktionstag der Deutschen Bahn in München. Bei der Veranstaltung stellte das Unternehmen technische Möglichkeiten vor, um den Lärm von Güterzügen zu reduzieren. Im Mittelpunkt steht dabei die „Flüsterbremse“. Die Bahn will alle 60.000 Güterwaggons auf die leise Bremse umrüsten.