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Wirtschaft: Chinas Investoren investieren bevorzugt in Deutschland ++ Trend: Internet und Messenger werden immer beliebter ++ Libyen: Übergangsregierung verliert Kontrolle über Tripolis ++ Krisengebiete: UN fordern mehr Schutz für Journalisten

Chinas Investoren investieren bevorzugt in Deutschland

Deutschland ist einer Studie zufolge bei chinesischen Investoren so beliebt wie nie zuvor. 2013 haben Unternehmen aus der Volksrepublik direkt in 68 Projekte investiert, wie aus einer am Montag veröffentlichten Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young hervorgeht. Ein Jahr zuvor seien es erst 46 gewesen. Damit habe sich Deutschland als attraktivster Standort für chinesische Unternehmen in Europa behauptet, vor Großbritannien und Frankreich.

Internet und Messenger werden immer beliebter

Das klassische Fernsehen ist nicht vom Sockel zu stoßen. Die tägliche Nutzungsdauer bleibt mit 259 Minuten bei allen Deutschen ab 14 Jahren hoch. Doch das Internet und Messenger-Dienste auf den Handys holen gegenüber dem Fernsehen auf, ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage unter 1501 Personen. Junge Frauen zwischen 14 und 29 verbringen täglich 145 Minuten mit Messengern, zu denen unter anderem Anwendungen wie WhatsApp gehören, bei den Männern dieser Altersgruppe sind es nur 80 Minuten.

Übergangsregierung verliert Kontrolle über Tripolis

Die zurückgetretene libysche Übergangsregierung hat de facto die Kontrolle über die Hauptstadt Tripolis verloren. Ministerien und Staatsgebäude seien von „bewaffneten Milizionären besetzt“, die die Regierungsangestellten am Zutritt hinderten und ihre Vorgesetzten bedrohten, erklärte die Übergangsregierung am Montag. Die meisten der bewaffneten Gruppen seien islamistische Milizen, erklärte Übergangsregierungschef Abdullah al-Thani.

UN fordern mehr Schutz für Journalisten

Die Vereinten Nationen fordern mehr Sicherheit für Journalisten in Kriegs- und Krisengebieten. Wer über Konflikte berichte, müsse sich auf „den höchsten Grad an Schutz durch Staaten und nichtstaatliche Akteure“ verlassen dürfen, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung des UN-Sonderberichterstatters für Meinungs- und Pressefreiheit und der Vertreterin der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).