Ukraine-Konflikt

Ukraine verhandelt mit prorussischen Separatisten in Minsk

Nach einem Monat Pause ist die Ukraine-Kontaktgruppe unter Beteiligung der prorussischen Separatisten in Minsk zusammengekommen.

Die Aufständischen aus Donezk und Lugansk schickten am Montag zwei Unterhändler in die weißrussische Hauptstadt, um mit der ukrainischen Seite über die Krise in der Ostukraine zu sprechen. Russland und die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) vermitteln bei den Treffen der Kontaktgruppe. Bislang forderten die Separatisten die Anerkennung eines eigenen Staats „Noworossija“ (Neurussland). Vor dem Treffen in Minsk veröffentlichten sie russischen Medien zufolge ein Positionspapier, in dem sie unter anderem forderten, dass ihren Gebieten ein besonderer Status zugesprochen wird, dass Kiew seinen Militäreinsatz beendet und dass regionale Wahlen abgehalten werden. Überdies verlangen sie Straffreiheit für Mitglieder ihrer militanten Gruppen.