Ukraine-Konflikt

Mehr als tausend russische Soldaten in der Ostukraine

Gegen alle Warnungen des Westens hat Russland aus Nato-Sicht mehr als tausend eigene Soldaten mit schweren Waffen in die umkämpfte Ostukraine geschickt.

Man habe festgestellt, dass „große Mengen hochmoderner Waffen einschließlich Luftabwehrsystemen, Panzern und gepanzerten Fahrzeugen den Separatisten in der Ostukraine übergeben wurden“, teilte ein Nato-General am Donnerstag mit. Kanzlerin Angela Merkel kündigte an, die EU werde bei ihrem Gipfeltreffen am Sonnabend in Brüssel über weitere Sanktionen gegen Moskau beraten. Man habe feststellen müssen, „dass sich die Dinge in den letzten Tagen wieder erschwert und verschlechtert haben.“ Die USA werden nach Angaben von Präsident Barack Obama nicht militärisch in der Ukraine eingreifen. „Wir werden keine militärischen Aktionen unternehmen, um das Ukraine-Problem zu lösen“, sagte Obama am in Washington.