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Medizin: Mehr Honorar für niedergelassene Ärzte ++ Geldautomaten: Deutsche wünschen sich mehr Sicherheit ++ Türkei: Davutoglu als Nachfolger Erdogans bestätigt ++ Tibeter: Dalai Lama würdigt Reformbemühungen Chinas

Mehr Honorar für niedergelassene Ärzte

Die rund 150.000 niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Deutschland bekommen 2015 rund 800 Millionen Euro mehr Honorar. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) am Mittwoch in Berlin geeinigt. Der Honorarzuwachs fällt damit im kommenden Jahr etwa so hoch aus wie in diesem Jahr. Zudem stellen die Kassen weitere 132 Millionen Euro für die fachärztliche Grundversorgung bereit.

Deutsche wünschen sich mehr Sicherheit

Aus Sorge vor einem Datendiebstahl wünschen sich viele Deutsche mehr Sicherheit am Geldautomaten. In einer am Mittwoch veröffentlichten YouGov-Umfrage sprach sich jeder zweite Bürger für eine Identifikation durch Scan des Fingerabdrucks bei der Bargeldabhebung am Automaten aus. 70 Prozent der Befragten bevorzugten sogar eine Kombination von Geheimzahl und Fingerabdruck. 45 Prozent wollten weiterhin nur die Geheimzahl eingeben.

Davutoglu als Nachfolger Erdogans bestätigt

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu folgt dem designierten Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan als Ministerpräsident und Chef der Regierungspartei AKP nach. Auf einem Sonderparteitag bekam er am Mittwoch 100 Prozent der gültigen Delegiertenstimmen. Davutoglu gilt als Gefolgsmann Erdogans. Erdogan wird an diesem Donnerstag als Staatsoberhaupt vereidigt. Davutoglu sagte, seine Regierung werde das Ziel eines EU-Beitritts weiter „mit Entschlossenheit“ verfolgen.

Dalai Lama würdigt Reformbemühungen Chinas

Der Dalai Lama hat sich bereit erklärt, der Pekinger Führung bei der Modernisierung Chinas zu helfen. „Die heutige Generation von politischen Führern tritt gegenüber dem Ausland mit ganz anderem Verhalten und größerem Charme auf“, sagte er in Hamburg. Er hoffe, dass dies auch zu Verbesserungen der Lebensumstände des chinesischen Volkes führe. Der Dalai Lama bescheinigte der internationalen Gemeinschaft, im Umgang mit China „die Menschenrechtsproblematik nicht aus den Augen verloren“ zu haben.