Medizin

Erster Ebola-Patient zur Behandlung in Hamburg eingetroffen

Hamburger Ärzte kämpfen um das Leben des ersten nach Deutschland ausgeflogenen Ebola-Patienten.

„Wir glauben, dass wir die richtige Einrichtung sind, um ihn zu betreuen“, sagte der Tropenmediziner Stefan Schmiedel vom Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) am Mittwoch. Der Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) war am Vormittag mit einem Spezialjet eingetroffen. Er wurde sofort auf die Sonderisolierstation des Krankenhauses gebracht. Der Mann aus dem Senegal habe sich beim Einsatz in einem Labor in Sierra Leone infiziert, sagte ein WHO-Sprecher. Experimentelle Mittel wollen die Ärzte zunächst nicht einsetzen. Der Patient sei kein Forschungsobjekt, sagten sie.