Verkehr

Panne im U5-Tunnel: Experten rätseln über Ursache im Untergrund

Nachdem sechs Kubikmeter Erde und Wasser in den Tunnel der neuen U-Bahnlinie 5 gedrungen sind, haben Experten Probebohrungen vorgenommen.

Das vorläufige Ergebnis: Unter der Fahrbahnoberfläche auf der Straße Unter den Linden gibt es keine Auffälligkeiten. „Es besteht keine Einsturzgefahr“, sagte eine Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Die Straße sei nicht abgesackt, auch habe es keine Wassereinbrüche gegeben. Trotzdem bleibt ein 200 Meter langer Abschnitt der Straße Unter den Linden mindestens bis Dienstagmittag gesperrt, die Busse der Linien TXL und 100 werden umgeleitet. Unklar ist, wie es zu dem Vorfall kommen konnte und wo die Erdmasse nun fehlt. Noch am Montagabend sollten die Ergebnisse der Bohrungen ausgewertet werden. Der Tunnel wird zukünftig die Bahnhöfe Alexanderplatz und Brandenburger Tor verbinden. Aus der U5 und der U55 wird dann eine Linie.