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Online-Geschäfte: DGB-Chef warnt vor „moderner Sklaverei“ ++ Länderfinanzausgleich: Kretschmann kritisiert Klage von Bayern und Hessen ++ Korea-Konflikt: Der Norden droht dem Süden mit harten Erstschlägen ++ Gesundheit: Umweltbundesamt warnt vor Feinstaub aus Holzöfen

DGB-Chef warnt vor „moderner Sklaverei“

Die Geschäftsmodelle mancher aufstrebender Internetdienste führen nach Einschätzung von DGB-Chef Reiner Hoffmann zur Ausbeutung von Beschäftigten. „Bei vielen dieser Angebote auf den Plattformen geht es eher darum, dass vor allem die Vermittler dauerhaft schnelles Geld bei Umgehung aller Vorschriften verdienen“, sagte er dem „Spiegel“. Statt regulärer Jobs würden auf solchen Plattformen häufig neue Formen prekärer Solo-Selbstständigkeit entstehen. „Das ist doch moderne Sklaverei“, so der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB).

Kretschmann kritisiert Klage von Bayern und Hessen

Wenn ab Herbst über eine Reform der Finanzbeziehungen zwischen den Bundesländern verhandelt wird, hofft Baden-Württemberg auf eine geringere Belastung. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) rief zu Kompromissbereitschaft auf. In den Gesprächen gelte es, Fronten aufzulösen. Zur Klage Bayerns und Hessens gegen den Länderfinanzausgleich beim Bundesverfassungsgericht meinte Winfried Kretschmann: „Wenn die, die jetzt klagen, meinen, sie hätten schon gewonnen, halte ich das für höchst gewagt.“

Der Norden droht dem Süden mit harten Erstschlägen

Vor dem Beginn eines jährlichen Manövers der südkoreanischen und amerikanischen Streitkräfte hat Nordkorea seinen Ton deutlich verschärft. Ein Armeesprecher drohte am Sonntag mit „erbarmungslosen Erstschlägen“. Den beiden Ländern warf er vor, eine Übung für einen Atomkrieg durchzuführen. „Wenn wir angreifen, haben es die Marionettenregime der USA und Südkoreas selbst zu verantworten, wenn sie besiegt werden“, sagte der Sprecher. Angesichts der Drohung warnte der Generalstab der südkoreanischen Armee das Regime in Nordkorea, im Falle einer Provokation werde man hart reagieren.

Umweltbundesamt warnt vor Feinstaub aus Holzöfen

Das Umweltbundesamt warnt vor Feinstaubbelastung durch private Holzöfen. Nach den Berechnungen der Dessauer Behörde liegen die Emissionen aller Kleinfeuerungsanlagen teilweise über den Gesamtemissionen aus dem Straßenverkehr, so das Magazin „Der Spiegel“. Die privaten Holzöfen und -kamine tragen laut Bundesumweltamt im Herbst und Winter maßgeblich zur Überschreitung der Feinstaubgrenzwerte bei. In Deutschland werden dem Bericht zufolge derzeit über 14Millionen kleine Öfen und 700.000Kesselöfen für Wohnanlagen betrieben.