Ermittlungen

Feuer in Moschee möglicherweise Brandstiftung

Nach dem Brand in einer Berliner Moschee am Montagabend schließt die Polizei Brandstiftung nicht mehr aus.

Bei der Brandschutt-Untersuchung seien Spuren einer brennbaren Flüssigkeit festgestellt worden, teilte die Polizei am Freitag fest. Unklar sei aber noch, ob brennbare Flüssigkeiten vorsätzlich oder durch einen technischen Defekt in Brand gerieten. Nach Angaben der Polizei gibt es aber keinerlei Hinweise auf eine gezielte Brandstiftung und auch noch kein Bekennerschreiben. Spuren von einem gewaltsamen Eindringen konnten ebenfalls nicht festgestellt werden. Die weiteren Ermittlungen würden nun beim Staatsschutz, der für politisch motivierte Taten zuständig ist, gebündelt. Es müsse geklärt werden, wie die Flüssigkeit in den Brandschutt geraten ist, sagte Polizeisprecher Stefan Redlich. Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) sicherte am Freitag zu, alles dafür zu tun, dass die Brandursache ermittelt würde.