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Studie: Preise für Wohneigentum steigen schwächer ++ Nigeria: Wieder rund 100 junge Männer entführt ++ Nötigung: Jesidischer Imbissbesitzer sollte Anzeige zurückziehen

Preise für Wohneigentum steigen schwächer

Auf dem deutschen Immobilienmarkt zeichnet sich Entspannung ab. Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen zwischen April und Juni so gering wie seit rund vier Jahren nicht mehr, wie am Freitag aus dem vierteljährlichen Barometer des Verbands Deutscher Pfandbriefbanken hervorging. Demnach verteuerten sich selbst genutzte Wohnungen zwar um 2,2 Prozent, aber erstmals kletterten die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser mit 2,6 Prozent stärker. „Die Investoren sind offensichtlich nicht mehr bereit, jeden Preis zu zahlen“, sagte vdp-Expertin Helga Bender.

Wieder rund 100 junge Männer entführt

Im Norden Nigerias hat es möglicherweise neue Entführungen gegeben. Angeblich sollen 100 junge Männer im Bundesstaat Borno verschleppt worden sein, wie die Tageszeitung „The Punch“ unter Berufung auf mehrere Zeugenaussagen berichtet. Demnach erfolgte die Entführung nach einem Überfall auf das Dorf Doron Baga im Bundesstaat Borno, bei dem zehn Menschen getötet worden seien. Anschließend hätten viele Bewohner den Ort aus Angst vor Folgeangriffen verlassen.

Jesidischer Imbissbesitzer sollte Anzeige zurückziehen

Der verletzte Herforder Imbissbesitzer ist am Freitag erneut bedrängt worden. Zwei Personen hätten den 31-jährigen Jesiden bedroht und ihn genötigt, seine Strafanzeige wegen des Angriffs zurückzuziehen, berichtete die Polizei. Wenige Stunden später wurden sie ermittelt. Bei ihnen handle es sich um Verwandte eines mutmaßlichen Täters. Am Mittwoch vergangener Woche hatten mutmaßliche Sympathisanten der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ Jesiden attackiert. Der Imbissbesitzer und ein 16-Jähriger wurden durch Messerstiche leicht verletzt.