Konflikt

Deutschland soll mehr für Verfolgte im Irak tun

In der Irak-Krise wird der Ruf nach deutschen Waffenlieferungen an die Kurden laut, um diese im Kampf gegen die vorrückenden Islamisten zu unterstützen.

Außerdem fordert ein breites Bündnis aus Politik, Menschenrechtlern, Religionsgemeinschaften und Künstlern von der Bundesregierung humanitäre Soforthilfe für die im Irak verfolgten Christen, Jesiden und für andere religiöse Minderheiten. „Der Vormarsch der radikal-islamischen Terrororganisation Islamischer Staat (IS) bedroht das Leben Zehntausender Menschen im Irak“, heißt es in dem offenen Brief, der unter anderen von Bundes- und Landespolitikern aus CDU, SPD, Grünen, FDP und Linkspartei unterzeichnet worden ist und der Berliner Morgenpost vorliegt. Unterdessen hat US-Präsident Barack Obama im Kampf gegen die Dschihadisten im Nordirak die US-Amerikaner auf einen längerfristigen Militäreinsatz vorbereitet.