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Unterstützung: Kommunen erhalten mehr Geld für Armutszuwanderer ++ : Sozialverbände: Kritik an Werbung um Pflegekräfte im Ausland ++ Tierquälerei: Hundebesitzerin schlägt Welpen und beißt Mann

Kommunen erhalten mehr Geld für Armutszuwanderer

Die Bundesregierung will den Kommunen mehr Geld für die Betreuung sogenannter Armutszuwanderer aus Ländern wie Bulgarien und Rumänien zahlen. Darauf habe sich eine Runde von Staatssekretären aus den zuständigen Bundesministerien geeinigt, berichtet der „Spiegel“. Bei ihren Beratungen über den Abschlussbericht zur Armutsmigration hätten sie beschlossen, den Kommunen neben den bereits zugesagten 200 Millionen Euro zusätzlich 75 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Die Zuwanderung aus Bulgarien und Rumänien hatdeutlich zugenommen.

Kritik an Werbung um Pflegekräfte im Ausland

Die großen Sozialverbände prangern Missstände bei der Anwerbung ausländischer Pflegekräfte an. „Um nach Deutschland zu kommen, zahlen diese Menschen hohe Vermittlungsgebühren und verschulden sich. Ihnen werden Versprechungen gemacht, die kaum erfüllbar sind“, schreibt der Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Gerhard Timm, wie der „Focus“ berichtete. Es gebe „keinerlei Standards, die sogenannte Vermittlungsagenturen erfüllen müssen, wenn sie gewerblich gegen Gebühr Arbeitskräfte vermitteln“.

Hundebesitzerin schlägt Welpen und beißt Mann

Ein Mann ist von einer Frau in einer Cottbuser Tankstelle gebissen worden. Er hatte sie am Sonntag zurechtgewiesen, weil sie ihren Welpen mehrfach geschlagen und getreten hatte, wie die Polizei mitteilte. Als er dazwischen ging, wurde er von ihr in den Arm gebissen. Die 24-Jährige konnte flüchten, wurde aber später durch Polizeibeamte gestellt. Gegen sie lag ein Haftbefehl vor, weil sie eine Geldstrafe nicht bezahlt hatte. Nach dem Fahrrad, mit dem sie unterwegs war, wurde gefahndet. Die Bisswunde war nur oberflächlich.