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Bayerns Chefin der Staatskanzlei droht Betrugsverfahren

Bayerns Staatskanzleichefin Christine Haderthauer (CSU) droht ein Ermittlungsverfahren.

Die Staatsanwaltschaft München II habe Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) mitgeteilt, dass sie gegen Haderthauer ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Betrugs einleiten möchte, teilte die bayerische Staatskanzlei am Dienstag mit. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hält aber trotz der möglichen Ermittlungen an seiner Staatskanzleichefin fest. Hintergrund des Verfahrens ist die sogenannte Modellauto-Affäre. Der frühere französische Miteigentümer von Sapor Modelltechnik, Roger Ponton, fühlt sich vom Ehepaar Haderthauer übers Ohr gehauen, weil er nur 20.000 Euro Abfindung für seinen Firmenanteil erhalten habe. „Der Vorwurf ist nach meiner festen Überzeugung nicht haltbar“, sagte Haderthauer nach einer Sitzung in der Staatskanzlei.