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Moscheen: Immer mehr Übergriffe in Deutschland ++ Energie: Ökostrom weiter auf dem Vormarsch ++ Glücksspielautomaten: Städtetag fordert völliges Verbot in Gaststätten ++ Terroranschlag: Hunderttausende Kolumbianer ohne Strom

Immer mehr Übergriffe in Deutschland

Die Zahl der Übergriffe auf Moscheen in Deutschland ist stark gestiegen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor. Demnach wurden zwischen 2001 und 2011 im Schnitt 22 Übergriffe pro Jahr gezählt, 2012 und 2013 stieg die Zahl auf 35 beziehungsweise 36 im Jahr. Von Anfang 2012 bis März 2014 wurden 78 Attacken registriert. Für den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, ist dies ein Zeichen für wachsende antimuslimische Ressentiments.

Ökostrom weiter auf dem Vormarsch

Der Ökostromanteil am Stromverbrauch ist in Deutschland im ersten Halbjahr auf Rekordhöhe gestiegen. Begünstigt wurde diese Entwicklung nicht nur durch den Bau neuer Anlagen sondern auch durch günstige Wetterbedingungen, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Dienstag mitteilte. So erreichte der Anteil der regenerativen Energien am Bruttoinlandsstromverbrauch nach ersten Erhebungen des BDEW 28,5 Prozent.

Städtetag fordert völliges Verbot in Gaststätten

Der Deutsche Städtetag fordert von der Bundesregierung ein konsequentes Verbot von Geldspielgeräten in Gaststätten. Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy sagte, das Bundeswirtschaftsministerium schöpfe in seiner neuen Spielverordnung längst nicht alle Möglichkeiten aus, um den Jugend- und Spielerschutz nachhaltig zu verbessern. Das Wirtschaftsministerium will mit der Novelle die Auflagen für die Branche verschärfen und die Zahl der zulässigen Geldspielautomaten in Gaststätten von drei auf zwei verringern.

Hunderttausende Kolumbianer ohne Strom

Nach einem Anschlag der Guerillaorganisation Farc auf eine Hochspannungsleitung ist die kolumbianische Großstadt Buenaventura an der Pazifikküste von der Stromversorgung abgeschnitten. Die Rebellen hätten einen Masten in einem Vorort der Hafenstadt gesprengt, sagte der Marinekommandeur der Region, Admiral Pablo Romero, am Dienstag. Die Streitkräfte hätten Telefongespräche der Farc abgehört, in denen sich die Gruppe zu dem Anschlag bekannte.