Nahverkehr

S-Bahn-Züge dürfen wieder mit Werbung beklebt werden

Nach zwölf Jahren darf auf Zügen der Berliner S-Bahn wieder geworben werden.

Die Deutsche Bahn hat ihr Verbot aufgehoben. Im Rahmen eines deutschlandweiten Projekts werden auch die Außenflächen von Bahnen in Hamburg, München, Köln oder Hannover vermarktet. Möglich ist, dass Viertelzüge jeweils zur Hälfte oder komplett beklebt werden. Einzige Ausnahme: Fenster, Türen und Zugköpfe bleiben frei. Für einen Viertelzug kostet die Werbung 1300 oder 1700 Euro pro Monat. Allerdings will die S-Bahn nicht die komplette Flotte zur Vermarktung freigeben. Verantwortlich für die Vermarktung ist der Kölner Konzern Ströer Media AG, nach eigenen Angaben deutscher Marktführer für Außenwerbung. Kritik kommt vom Fahrgastverband Igeb. Das Aussehen der Züge leide unter der Werbung, zudem müssten sich zusätzliche Einnahmen in sinkenden Ticketpreisen widerspiegeln.