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Ukraine-Krise: USA und EU verschärfen Sanktionen gegen Russland ++ Soziale Netzwerke: Google jetzt auch mit Pseudonym nutzbar ++ UN-Bericht: Zahl der Neuinfektionen mit HIV sinkt weltweit

USA und EU verschärfen Sanktionen gegen Russland

Die USA und die Europäische Union haben in der Ukraine-Krise ihre Sanktionen gegen Russland verschärft. Die US-Strafmaßnahmen richten sich unter anderem gegen russische Unternehmen aus dem Rüstungs-, Finanz- und Energiesektor, wie das Finanzministerium in Washington am Mittwoch mitteilte. Darunter sind demnach der Ölgigant Rosneft und die Gazprombank. Mit den EU-Sanktionen soll vor allem die Finanzierung der prorussischen Separatisten in der Ostukraine verhindert werden, wie aus einer Gipfelerklärung von Mittwochabend hervorgeht.

Google jetzt auch mit Pseudonym nutzbar

Im Wettstreit mit dem Rivalen Facebook hat der Internetriese Google den Zwang zur Nennung des richtigen Namens in seinem sozialen Netzwerk Google abgeschafft. Das Unternehmen entschuldigte sich bei seinen Nutzern für Unannehmlichkeiten wegen der bisher geltenden Vorschriften. Beim Start von Google vor mehr als drei Jahren habe es „viele Restriktionen“ bei der Frage gegeben, welche Namen in den Profilen genutzt werden konnten. In der Vergangenheit wurden wiederholt Profile von Nutzern gelöscht, die ein Pseudonym verwendeten.

Zahl der Neuinfektionen mit HIV sinkt weltweit

Die Vereinten Nationen (UN) melden Erfolge im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids: Zwischen 2001 und 2013 sank die Zahl der Neuinfektionen um mehr als ein Drittel auf rund 2,1 Millionen Menschen. Im Jahr 2001 waren es noch 3,4 Millionen. Laut UN lebten im vergangenen Jahr rund 35 Millionen Menschen mit einer HIV-Infektion. Die Zahl der Todesfälle ist ebenfalls rückläufig. Im vergangenen Jahr starben 1,5 Millionen Menschen. Im Jahr 2005, dem Jahr mit den meisten Todesfällen, waren es 2,4 Millionen.