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Entwurf: Grüne fordern Wahlrecht für Ausländer im Grundgesetz ++ Kontrolle: Kinderhilfswerk kritisiert deutsche Spielplätze ++ Geldwäsche: Ausgabe der wertvollsten Banknote der Welt gestoppt

Grüne fordern Wahlrecht für Ausländer im Grundgesetz

Die Grünen fordern die Einführung des kommunalen Wahlrechts für Ausländer. In einem Gesetzentwurf spricht sich die Bundestagsfraktion für eine Ergänzung des Grundgesetzes aus, um Nicht-EU-Ausländern das aktive und passive Wahlrecht in Kreisen und Gemeinden einzuräumen. Die bisherige Regelung, wonach es Bürgern aus Drittstaaten auch nach jahrelangem Aufenthalt verwehrt ist, über Wahlen auf kommunaler Ebene politisch mitzuwirken, widerspreche dem demokratischen Prinzip.

Kinderhilfswerk kritisiert deutsche Spielplätze

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat bessere Spielplätze in Deutschland gefordert. Sehr viele Plätze seien „schlicht und einfach nicht kindgerecht“, kritisierte Bundesgeschäftsführer Holger Hofmann. Ein guter Spielplatz zeichne sich nicht dadurch aus, dass er teuer sei. Mit vielen Geräten könnten Kinder nichts anfangen, in den meisten Fällen fehlten individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Die Organisation monierte zudem, dass auf vielen Spielplätzen etwa Holzgeräte morsch oder Sandkästen schmutzig seien.

Ausgabe der wertvollsten Banknote der Welt gestoppt

Nach Beschwerden wegen Geldwäsche-Begünstigung vor allem aus dem Nachbarland Indonesien gibt die Zentralbank von Singapur die wertvollste Banknote der Welt über 10.000 Singapur-Dollar (knapp 6000 Euro) nicht mehr aus. Die Entscheidung sei eine „Präventiv-Maßnahme, um das höhere Geldwäsche-Risiko bei größeren Bargeldgeschäften zu verringern“, sagte eine Sprecherin der Zentralbank am Donnerstag. Die im Umlauf befindlichen Scheine behielten ihre Gültigkeit.