Nachrichten

Nachrichten

NSU: Zschäpes Großmutter sagt Zeugenaussage im Prozess ab ++ Reformen: Bereits 50.000 Anträge auf abschlagsfreie Rente mit 63 ++ Umfrage: Mehrheit der Berufstätigen auch in Ferien zu erreichen ++ Literatur: Rowling schreibt neue Geschichte über Harry Potter

Zschäpes Großmutter sagt Zeugenaussage im Prozess ab

Die Großmutter der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe hat ihre Zeugenbefragung im Münchner NSU-Prozess abgesagt. Sie habe sich krankgemeldet und ein Attest vorgelegt, sagte Justizsprecherin Andrea Titz am Dienstag. Die 90-Jährige sollte eigentlich an diesem Donnerstag angehört werden. Sie gilt als die wichtigste Bezugsperson in der Kindheit und Jugend Beate Zschäpes. Dass die Großmutter später noch einmal geladen wird, ist nach Einschätzung der Sprecherin eher unwahrscheinlich.

Bereits 50.000 Anträge auf abschlagsfreie Rente mit 63

Nach Inkrafttreten des Rentenpakets der schwarz-roten Koalition liegen bereits rund 50.000 Anträge auf die abschlagsfreie Rente mit 63 vor. Experten der Deutschen Rentenversicherung Bund verwiesen am Dienstag in Berlin aber darauf, dass noch keine Aussage darüber möglich sei, wie viele der Antragsteller auch die Voraussetzungen für den vorzeitigen Renteneintritt erfüllen. Nach dem am 1.Juli in Kraft getretenen Gesetz können Beschäftigte, die 45 Beitragsjahre zur gesetzlichen Rentenversicherung vorweisen, mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen.

Mehrheit der Berufstätigen auch in Ferien zu erreichen

Die meisten Berufstätigen sind einer Umfrage zufolge auch in den Ferien erreichbar. 76 Prozent derjenigen, die im Sommer Urlaub haben, beantworten während ihrer freien Zeit sowohl dienstliche E-Mails als auch Anrufe, wie der Branchenverband Bitkom am Dienstag mit Verweis auf eine repräsentative Umfrage mitteilte. Wenig überraschend ist dabei: Jüngere Berufstätige beantworten demnach eher E-Mails, ältere gehen eher ans Telefon. Nur knapp jeder vierte Berufstätige (24 Prozent) ist der Umfrage zufolge während seiner Ferien beruflich nicht zu erreichen.

Rowling schreibt neue Geschichte über Harry Potter

Graue Strähnen und schütteres Haar: Dem fiktiven Zauberlehrling Harry Potter und seinen Freunden geht es nach einigen Jahren auch nicht anders als normalen Menschen. Die britische Autorin Joanne K. Rowling hat am Dienstag die Helden ihrer Romanreihe in einer Kurzgeschichte auf einer ihrer Websites wieder auferstehen lassen. Dort erzählt sie im Stil eines Klatschartikels, wie der inzwischen fast 34-jährige Harry seine Freunde trifft. „Sein vierunddreißigster Geburtstag steht kurz bevor und durch das schwarze Haar des berühmten Auroren zieht sich bereits die eine oder andere silberne Strähne“, schreibt Rowling.