Unfall

Verunglückter Höhlenforscher nach elf Tagen gerettet

Nach elf Tagen in Dunkelheit und Kälte ist der verletzte Forscher Johann Westhauser aus Deutschlands tiefster Höhle gerettet worden.

Am Donnerstag um 11.44 Uhr, knapp 274 Stunden nach seinem Unfall in rund 1000 Metern Tiefe, sah der 52-Jährige am Ausgang der Riesending-Schachthöhle in den Berchtesgadener Alpen erstmals wieder Tageslicht. Die Helfer, die ihn in den vergangenen sechs Tagen in einer beispiellosen Rettungsaktion aus der Tiefe holten, lagen sich erschöpft in den Armen. Westhauser wurde sofort in eine Klinik geflogen. Er hat die tagelangen Strapazen nach Angaben der Bergwacht relativ gut überstanden.