Studie

Elterngeld sorgt für höheren Anteil arbeitender Mütter

Das 2007 eingeführte Elterngeld hat einer Studie zufolge den Anteil der Mütter, die einer Arbeit nachgehen, deutlich erhöht. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Mutter erwerbstätig ist, sei durch die neue Familienleistung um zehn Prozent gestiegen, teilte das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung am Donnerstag mit. Das Elterngeld habe „das Arbeitsmarktverhalten der Mütter nachhaltig verändert“. Die Frauen mit Kindern und Job arbeiteten jetzt mehr Wochenstunden, sie kehrten nach der Elternzeit häufiger an ihren vorherigen Arbeitsplatz zurück und bekämen dann auch häufiger unbefristete Verträge, hieß es in der Studie.