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Fluglinie: Rettung von Air Berlin steht noch unter Vorbehalt ++ Flüchtlinge: Ärzte-Präsident fordert anonymen Krankenschein ++ Verteidigung: Bundeswehr soll sich früher an Einsätzen beteiligen

Rettung von Air Berlin steht noch unter Vorbehalt

Die defizitäre Fluggesellschaft Air Berlin ist nach einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ noch nicht gerettet. Die Bundesregierung prüfe noch die Finanzspritze des Großaktionärs Etihad, der staatlichen Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate. Es gebe Zweifel, ob die Hilfe in Form einer Wandelanleihe über 300 Millionen Euro das europäische Luftfahrtsrecht verletzt. Air Berlin erklärte, man halte sich selbstverständlich an europäisches und deutsches Recht.

Ärzte-Präsident fordert anonymen Krankenschein

Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, dringt auf eine bessere gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen. „Die unbefriedigende Regelung in Deutschland muss ein Ende haben“, forderte er. Für alle Gruppen, die nicht sozialversichert seien, solle ein „anonymer Krankenschein“ eingeführt werden. Ärzte müssten alle gleich behandeln, „egal woher sie kommen und welchen Schutzstatus sie nach Ausländerrecht haben“.

Bundeswehr soll sich früher an Einsätzen beteiligen

Die Bundeswehr soll sich nach dem Willen von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) künftig früher an Militäreinsätzen beteiligen. „Wir werden in Zukunft stärker darauf setzen, über eine frühzeitige Beteiligung den Charakter der Missionen mitzuprägen“, sagte sie. Bislang habe sich Deutschland meist spät an internationalen Missionen beteiligt. „Dadurch hatten wir oft nicht die Möglichkeit, über die Ausrichtung der Einsätze mitzuentscheiden.“