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Geheimplan: Ehemalige NS-Offiziere planten geheime Armee ++ Zuwachs: Deutsche Rüstungsexporte in Drittländer auf Rekordhoch ++ Studie: In London wohnen die meisten Superreichen ++ Entwicklung: Schüler lernen immer seltener Schreibschrift

Ehemalige NS-Offiziere planten geheime Armee

Nach dem Zweiten Weltkrieg haben einem „Spiegel“-Bericht zufolge rund 2000 ehemalige Offiziere der Wehrmacht und der Waffen-SS den Aufbau einer geheimen Armee von rund 40.000 Mann betrieben. Die Aktion habe ab 1949 hinter dem Rücken von Bundesregierung und Öffentlichkeit stattgefunden, heißt es unter Berufung auf freigegebene Unterlagen des Bundesnachrichtendiensts (BND). Der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) habe spätestens 1951 davon erfahren.

Deutsche Rüstungsexporte in Drittländer auf Rekordhoch

Deutschland hat seine Rüstungsexporte im Jahr 2013 besonders in sogenannte Drittländer erheblich gesteigert. Das geht aus parlamentarischen Anfragen der Linksfraktion im Bundestag hervor. Demnach erteilte die Bundesregierung 2013 Einzelausfuhrgenehmigungen im Gesamtwert von 5,8 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 24 Prozent gegenüber 2012. Dabei entfällt ein Betrag von 3,6 Milliarden Euro auf Drittländer, die weder zur EU noch zur Nato gehören.

In London wohnen die meisten Superreichen

In London leben laut einer neuen Studie so viele Superreiche wie sonst nirgendwo auf der Welt. 72 Bewohner der Hauptstadt verfügten über ein Vermögen von mehr als einer Milliarde Pfund (1,2 Milliarden Euro), berichtete die „Sunday Times“. In Moskau gibt es 48 Milliardäre, in New York 43. Die reichsten Männer Großbritanniens sind die in Indien geborenen Brüder Srichand und Gopichand Hinduja. Ihnen gehört das Firmenkonglomerat Hinduja Group.

Schüler lernen immer seltener Schreibschrift

An Deutschlands Grundschulen verschwindet nach und nach die Schreibschrift. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“. Stattdessen werde den Schülern immer häufiger eine neue, der Druckschrift ähnelnde „Grundschrift“ beigebracht. Die Kultusministerkonferenz macht bei Schriften keine Vorgaben. Wissenschaftler und Schriftsteller kritisierten den Trend zur Grundschrift.