Immobilien

Mieten steigen für Landeswohnungen

Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften haben im vergangenen Jahr rund 83.000 Mal die Miete erhöht.

Wie aus dem Controlling-Bericht zum „Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten“ hervorgeht, erhielt damit knapp jeder dritte Mieter einer landeseigenen Wohnung eine Mieterhöhung. Die Mieten in den Beständen der Degewo, Gesobau, Gewobag, Howoge, Stadt und Land sowie WBM stiegen 2013 um drei Prozent auf 5,37 Euro pro Monat und Quadratmeter (kalt). Obwohl die landeseigenen Wohnungsunternehmen nach dem Willen von Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) „mietpreisdämpfend“ auf den Gesamtmarkt wirken sollen, waren die Mietsteigerungen damit fast genauso hoch wie die auf dem gesamten Berliner Wohnungsmarkt. Diese lagen laut Wohnungsmarktbericht der IBB im Vorjahr bei 3,1 Prozent.