Umfrage

Autowaschen ist Männersache

Der Lack muss glänzen, findet er. Das sieht sie jedoch etwas anders

Wer hätte das gedacht: Männer putzen gern. Allerdings weniger im Haushalt, sondern vor allem vor der eigenen Garage. Wie eine neue Umfrage enthüllt, sind sich in diesem Punkt sogar beide Geschlechter einig. Die ausgiebige Pflege des Autos ist was für Jungs, wie 90 Prozent der Befragten meinen.

Scheiben, Lack, Felgen, Innenraum, Armaturenbrett, Sitze, Fußmatten lautet demnach die Reihenfolge der Prioritäten, wenn Männer mit Lappen, Sprühflasche, Staubsauger und Zahnbürste in den entferntesten Ecken und Spalten aufklaren. Wenn sie mit dieser Sorgfalt die Zahnbürste auch ihrem eigentlichen Zweck zuführen würden, bräuchten Männer wohl keine Dentisten mehr.

Man kann das gern für ein Klischee halten, aber auch der schmuddeligste Junggeselle, der zu Hause problemlos auf der kleinsten Schutthalde der Stadt lebt, wird richtig gallig, sobald das erste Insekt nach Verlassen der Waschstraße auf der Frontscheibe zerplatzt. Die Folge: wenden, alles von vorn. Das größte Glück für Männer ist die Erfindung der vollautomatischen Fußmattenwaschmaschine. Übrigens ist es auch kein Klischee, dass selbst die reinlichste Frau, die in den eigenen vier Wänden hinter jedem Staubkorn herjagt, kein Problem damit hat, in den kleinsten Schuttlaster der Stadt zu steigen.

Das ist die Faustregel: Männer putzen das Auto und tragen den Müll raus. Frauen putzen die Wohnung und tragen den Müll ins Auto. Ein Wohnmobil hat schon so manche Ehe gerettet.