Vorwurf

Automobilklub ADAC wegen Pannenhelfer erneut in der Kritik

Dem ADAC droht erheblicher Ärger seiner Beitragszahler.

Laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ benachteiligt der Autoklub bei der Pannenhilfe die eigenen Mitglieder. In vergleichbaren Notfällen werden Autofahrer bevorzugt versorgt, die über den Hersteller ihres Fahrzeugs versichert sind und eine sogenannte Mobilitätsgarantie besitzen. Der ADAC dementierte den Bericht. „Bei uns gibt es keine Kunden erster oder zweiter Klasse“, so ein Sprecher. 2012 leistete der Klub in mehr als 4,1 Millionen Fällen Pannenhilfe. Im Schnitt müsse ein Fahrer 45 Minuten auf einen Pannenhelfer warten, heißt es. Darüber, wie viel Geld die Hersteller für den Service bezahlen, schweigt der ADAC. Die Einnahmen, die der Autoklub damit macht, verbuchen die jeweiligen Töchter, die unter dem Dach der ADAC Beteiligungs- und Wirtschaftsdienst GmbH gebündelt sind.