Studie

Amt für Statistik: Der Berliner verdient im Schnitt 2956 Euro

Die Löhne hinken den Verbraucherpreisen hinterher.

Während diese von 2012 bis 2013 um 2,2 Prozent anstiegen, verdienten die Berliner im Schnitt nur 0,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus einer neuen Studie des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg hervor. Die flaue Lohnentwicklung hängt vor allem damit zusammen, dass immer mehr Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor arbeiten oder im schlecht bezahlten Dienstleistungsgewerbe tätig sind, stellen die Statistiker fest. Außerdem sei sie ein Resultat gesunkener Sonderzahlungen. Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst der Vollzeit-, Teilzeit- und geringfügig beschäftigten Arbeitnehmer einschließlich Sonderzahlungen betrug im vergangenen Jahr 2956 Euro. Dabei ging es den Beschäftigten im produzierenden Gewerbe deutlich besser als dem Dienstleistungssektor. In den einzelnen Branchen und nach Qualifikation schwankten die Verdienste jedoch erheblich. Rund 60 Prozent der Vollzeitbeschäftigten erhielten deutlich weniger als den Durchschnittsverdienst.