Recht

Gurlitt einigt sich mit Bundesregierung über Kunstwerke

Der Kunstsammler Cornelius Gurlitt hat fünf Monate nach dem Bekanntwerden seiner sensationellen Bildersammlung zugestimmt, unter Raubkunstverdacht stehende Werke gegebenenfalls zurückzugeben.

Der 81-Jährige einigte sich vertraglich mit Bayern und der Bundesregierung, wie alle Seiten am Montag mitteilten. Gurlitt bekommt seine Bilder spätestens innerhalb eines Jahres zurück. Bis dahin darf er sie besuchen. „Er erhält Zugang zu den Kunstgegenständen, darf Bilder besichtigen“, teilte sein Betreuer Christoph Edel am Montag mit. „Er nimmt damit auf vorbildliche Weise moralische Verantwortung wahr und gibt ein gutes Beispiel – jenseits einer aus unserer Sicht eindeutigen rechtlichen Situation.“ Die beschlagnahmten Werke, die unter Raubkunstverdacht stehen, bleiben solange in gesichertem Gewahrsam.