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Freizeit: 40 Prozent der Arbeitnehmer immer per Handy erreichbar ++ Geschichte: Wolfgang Böhmer will Stasiakten-Kommission leiten ++ Wirtschaft: Audi legt im März besten Verkaufsmonat hin ++ Birma: Aung San Suu Kyi bekommt Willy-Brandt-Preis

40 Prozent der Arbeitnehmer immer per Handy erreichbar

Gut 40 Prozent der Berufstätigen in Deutschland sind per Handy immer erreichbar – auch für dienstliche Zwecke. Dabei handelt es sich nicht in erster Linie um die sogenannten „Digital Natives“ bis 30 Jahre, sondern die 40- bis 49-Jährigen, wie eine Emnid-Umfrage der Allgemeinen Rechtsschutz-Versicherungs-AG ergab. 43,1Prozent der befragten Besitzer von Mobilgeräten geben an, keinen Zugriff auf Firmenmails zu haben und somit nach Feierabend auch keine Dienst-Mails zu lesen.

Wolfgang Böhmer will Stasiakten-Kommission leiten

Eine eigene Kommission unter dem Vorsitz des früheren Regierungschefs von Sachsen-Anhalt, Wolfgang Böhmer(CDU), könnte über die Zukunft der Behörde für die Stasiunterlagen beraten. Er sei von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) angefragt worden und habe seine Bereitschaft signalisiert, so Böhmer am Montag. „Ich wäre bereit mitzuarbeiten“, sagte er. Ob es aber dazu kommen werde, wisse er nicht. Zuvor war berichtet worden, der 78Jahre alte Böhmer solle die emotionale Debatte um die Schließung der früheren „Gauck-Behörde“ moderieren.

Audi legt im März besten Verkaufsmonat hin

Audi hat im März den besten Verkaufsmonat der Unternehmensgeschichte eingefahren. Die Volkswagen-Tochter steigerte ihre Auslieferungen um mehr als 15 Prozent auf gut 170.000 Neuwagen. Auch der Rivale Mercedes-Benz hatte im März einen Verkaufsrekord aufgestellt. In den ersten drei Monaten wuchsen die Stuttgarter um 13,5 Prozent, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ist das sogar schneller als Audi. Audi liegt in absoluten Zahlen aber noch vor Daimlers Pkw-Sparte.

Aung San Suu Kyi bekommt Willy-Brandt-Preis

Die birmanische Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi soll am Freitag den Willy-Brandt-Preis erhalten. Wie die SPD-Fraktion mitteilte, wird die Friedensnobelpreisträgerin mit der Auszeichnung für ihr Eintreten für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte geehrt. Sie hätte den Menschen in Birma Hoffnung und Mut in Zeiten der Unterdrückung gegeben. Ihr gewaltloser Widerstand sei Vorbild und Inspiration. Die Auszeichnung wurde anlässlich des 40. Jahrestags von Willy Brandts Kniefall in Warschau ins Leben gerufen.