Krim-Krise

Europa verhängt Sanktionen gegen Putins Vertraute

Europa bestraft ranghohe Vertraute des russischen Präsidenten Wladimir Putin für den illegalen Anschluss der Krim.

Insgesamt umfasst die EU-Strafliste über Kontensperrungen und Einreiseverbote nun 33 Namen, wie aus einem Beschluss des EU-Gipfels vom Freitag hervorging. „Die Sanktionen sind kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um zu einer Verhandlungslösung zu kommen“, resümierte EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy. Die 28 Staats- und Regierungschefs unterzeichneten mit dem ukrainischen Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk zudem ein politisches Abkommen. Es ist Teil des umfassenden Partnerschaftspakts, den der vorige Präsident Viktor Janukowitsch im November unter russischem Druck auf Eis gelegt hatte. Am Abend beschloss die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) die Entsendung einer Beobachtermission in die Ukraine. Sie sei auf sechs Monate angelegt und solle zunächst 100 Mitglieder umfassen, teilte die OSZE mit.