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Mobilfunk: Handys in der EU bekommen einheitliche Ladegeräte ++ Zuwanderung: Zahl der Asylanträge um fast 70 Prozent gestiegen ++ Franziskus: Papst wünscht sich nach dem ersten Jahr Gebete ++ Verkehr: Weltweite Schifffahrt ist sicherer geworden

Handys in der EU bekommen einheitliche Ladegeräte

Verbraucher in der EU können sich auf einheitliche Ladegeräte für Mobiltelefone ab 2017 einstellen. Das EU-Parlament stimmte am Donnerstag mehrheitlich für eine entsprechende Gesetzesvorlage. Nun sollen Hersteller wie Nokia, Sony, Apple, Motorola und Samsung in drei Jahren einen einheitlichen Stecker für Handys, Tablets und Smartphones auf den Markt bringen. Brüssel und die Hersteller hatten sich schon 2009 geeinigt, doch dann hatte alles länger gedauert, als zunächst erwartet.

Zahl der Asylanträge um fast 70 Prozent gestiegen

Der Zustrom von Asylsuchenden nach Deutschland hält unvermindert an. Auch im Februar beantragten deutlich mehr Menschen Asyl in der Bundesrepublik als noch vor einem Jahr um diese Zeit. Die Zahl der Anträge stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 69,1 Prozent auf 11.220. Wie das Bundesinnenministerium mitteilte, waren die Hauptherkunftsländer Syrien, Serbien, Albanien, Afghanistan sowie Mazedonien und Russland. 2118 Asylsuchende erhielten die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Flüchtlingskonvention.

Papst wünscht sich nach dem ersten Jahr Gebete

Zum ersten Jahrestag seiner Amtseinführung hat sich Papst Franziskus mit einer Twitter-Nachricht an alle Welt gewandt. „Bitte betet für mich“, schrieb der Pontifex am Donnerstag auf dem Kurznachrichtendienst. Ein Jahr zuvor war der damalige argentinische Kardinal Jorge Mario Bergoglio zum Oberhaupt der weltweit rund 1,2 Milliarden Katholiken gewählt worden. Auch bei seinem ersten Auftritt auf dem Balkon des Petersdoms hatte Franziskus die Gläubigen nicht selbst gesegnet, sondern stattdessen um ihren Segen gebeten.

Weltweite Schifffahrt ist sicherer geworden

Im vergangenen Jahr sind auf den Weltmeeren 94 große Schiffe verloren gegangen. Sie sind überwiegend in Unwettern und Stürmen gesunken oder wurden durch Feuer, Explosionen, Zusammenstöße oder Strandungen zerstört, teilte die Allianz-Tochter für Spezialrisiken AGCS am Donnerstag in München mit. Das sei ein Rückgang von 20 Prozent oder 23 Fällen gegenüber dem Vorjahr, so die Versicherung. Innerhalb von zehn Jahren seien die Schiffsverluste weltweit damit sogar um 45 Prozent zurückgegangen.