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NSU-Morde: Zeugin berichtet von Bedrohungen ++ Nordkorea: 100 Prozent bei Wahl für Diktator Kim Jong-un

Zeugin berichtet von Bedrohungen

Eine Zeugin im Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss ist angeblich im Zuge der Ermittlungen zum Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) bedroht worden. Vor dem Gremium sagte sie am Montag in Erfurt, zwei Männer hätten sie zu Hause aufgesucht und ihr geraten, sich „an bestimmte Dinge“ im Zusammenhang mit dem Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter nicht zu erinnern. Sie ist Polizistin und gehörte nach eigenen Angaben zum privaten Umfeld der 2007 mutmaßlich vom Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) ermordeten Kiesewetter.

100 Prozent bei Wahl für Diktator Kim Jong-un

Bei den im Westen als Farce angesehenen Parlamentswahlen in Nordkorea hat der junge Machthaber Kim Jong-un die volle Zustimmung der Wähler erhalten. Obwohl der Ausgang für die übrigen fast 700 Kandidaten zunächst nicht bekanntgegeben wurde, vermeldeten die Staatsmedien einen Tag nach der Wahl bereits das Traumergebnis für Kim. „Alle Wähler des Wahlkreises nahmen an der Abstimmung teil und 100 Prozent stimmten für Kim Jong-un.“