Frühkritik

Das ewige Lied vom Geld

Richard Wagners „Ring der Nibelungen“ handelt nach Elfriede Jelineks Ansicht von Papa, der sich eine Burg hat bauen lassen und nun den Kredit nicht bezahlen kann.

Um eine hanebüchene Kapitalismuskritik geht es in der Uraufführung von „Rein Gold“ am Schiller-Theater am Sonntagabend. Der Berliner Regisseur Nicolas Stemann lässt in einer Art Revue drei Schauspieler und fünf Opernsänger die Absurdität des Geldes vorführen, dazu dirigiert Markus Poschner am Pult der Staatskapelle Wagners Musik. Ein langer, aber überraschend stimmiger Abend. Das Publikum jubelt. Die ausführliche Kritik lesen Sie morgen.