Justiz

Baustopp für das Wasserbecken auf dem Tempelhofer Feld

Das geplante Wasserbecken auf dem Tempelhofer Feld darf vorerst nicht gebaut werden.

Das hat das Berliner Verwaltungsgericht in einem Eilverfahren auf Antrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) am Freitag entschieden. Es bestünden erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Baugenehmigung, begründete das Gericht die Entscheidung. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt plant auf dem Tempelhofer Feld ein Wasserbecken mit einer Fläche von 22.500 Quadratmetern. Der künstliche See soll der Ableitung von Regenwasser dienen und in eine neu gestaltete Parklandschaft integriert werden. Die Veranstaltung von Wassersportereignissen ist ebenfalls geplant. Gegen das Urteil kann noch vor dem Oberverwaltungsgericht Beschwerde eingelegt werden.