Volksentscheid

Tempelhofer Feld: SPD und CDU wollen 230 Hektar freihalten

Die Fraktionen von SPD und CDU im Abgeordnetenhaus gehen mit einem eigenen Vorschlag für die Zukunft des Tempelhofer Feldes in den Volksentscheid am 25. Mai.

Dem Gesetzentwurf der Initiatoren, die den Verzicht auf eine Bebauung des Feldes fordern, stellt die Koalition ihren Plan entgegen. Die zentrale Fläche von 230 Hektar wollen SPD und CDU erhalten, an den Rändern aber eine „behutsame Entwicklung für Wohnen, Wirtschaft sowie Erholung, Freizeit und Sport“ vorsehen, wie es in der Präambel des Koalitionsentwurfs heißt. Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) begrüßte den Beschluss der Fraktionen: „Berlin braucht nicht 100 Prozent Stillstand auf dem Tempelhofer Feld, sondern wir wollen viel Freifläche und die behutsame Randbebauung mit bezahlbarem Wohnraum.“ Die Industrie- und Handelskammer (IHK), die mit Gewerkschaften und Verbänden an einem Bündnis für eine Randbebauung arbeitet, nannte den Gesetzentwurf „einen wichtigen und notwendigen Schritt in eine gute Richtung“.