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Lebensmittel: Trockenheit in Brasilien treibt Kaffeepreis nach oben ++ Streitkräfte: US-Heer baut Arbeitsplätze in Deutschland ab

Trockenheit in Brasilien treibt Kaffeepreis nach oben

Die Trockenheit auf den brasilianischen Kaffeeplantagen und Angst vor einer schlechten Ernte haben den Preis für Rohkaffee in den vergangenen Tagen kräftig nach oben getrieben. Innerhalb von nur zwei Handelstagen verteuerte sich brasilianischer Kaffee nach Angaben der Internationalen Kaffee-Organisation (ICO) von 137 auf 163 Cent je Pfund. Der Mischpreis für alle Kaffeesorten stieg von 129 auf 149 Cent. Sollte sich der Preistrend beim Rohkaffee verfestigen, könnten auch auf die deutschen Kaffeetrinker höhere Preise für Röstkaffee sowie Kaffeepads zukommen.

US-Heer baut Arbeitsplätze in Deutschland ab

Das amerikanische Heer baut in der Bundesrepublik 554 Arbeitsplätze für deutsche Ortskräfte ab. Dies kündigte die Zentrale der US Army in Europa (USAREUR) am Donnerstag in Wiesbaden an. Vor allem an den US-Stützpunkten in Rheinland-Pfalz und Bayern gehen demnach in den nächsten zwei Jahren jeweils mehrere Hundert zivile Stellen für deutsche Arbeitnehmer verloren. Als Grund nannte die USAREUR Umstrukturierungen bei den Landstreitkräften. Die US-Armee habe in den vergangenen zwei Jahren europaweit etwa 11.000 Soldaten abgezogen. Derzeit sind noch etwas mehr als 30.000 Streitkräfte auf dem Kontinent stationiert, fast alle davon in der Bundesrepublik.