Ermittlungen

Berliner Polizist soll Arbeit am Tatort manipuliert haben

Die Staatsanwalt prüft nach Informationen der Berliner Morgenpost strafrechtliche Ermittlungen gegen den Leiter eines Polizeiabschnitts im Norden Berlins.

Dieser soll, nachdem ein Polizeibeamter Ende vergangenen Jahres Einbrecher festgenommen hatte, dessen Waffe manipuliert haben, um Ermittlungen wegen falscher Munitionierung zu verhindern. Offenbar nahm der Abschnittsleiter an, dass sein Kollege illegal eine Patrone zu viel in seiner Waffe geladen hatte. Später stellte sich heraus, dass der Schuss aus einer anderen Waffe abgegeben worden war. Die Berliner Polizei wollte den Fall auf Anfrage nicht kommentieren. Nach Informationen der Berliner Morgenpost soll ein Disziplinarverfahren eingeleitet werden.