Berlinale

Goldener Bär für den chinesischen Film „Bai ri yan huo“

Der Gewinner der Berlinale ist mal wieder ein großer Unbekannter.

Der chinesische Thriller „Bai ri yan huo“ (Schwarze Kohle, dünnes Eis) des Regisseurs Diao Yinan erhielt am Ende der Berlinale nicht nur den Goldenen Bären, auch Hauptdarsteller Liao Fan wurde einen Tag nach seinem 40. Geburtstag als bester Schauspieler geehrt. Insgesamt gingen am Sonnabend vier Preise an das asiatische Kino. Freuen kann sich aber auch der deutsche Film: Den Großen Preis der Jury gewann „Grand Budapest Hotel“, der in Babelsberg gedreht und vom Studio koproduziert wurde. Und das Berliner Geschwisterpaar Anna und Dietrich Brüggemann erhielt den Drehbuchpreis für sein religionskritisches Drama „Kreuzweg“.