Zwangsversteigerung

Spreepark: Neuer Termin für eine Zwangsversteigerung

Für den Spreepark im Plänterwald ist ein neuer Termin zur Zwangsversteigerung angesetzt.

Das Amtsgericht Köpenick nannte am Dienstag den 17. September 2014. Versteigert wird nicht das Grundstück, sondern das Erbbaurecht für die landeseigene Fläche im Berliner Südosten. Der Erbbaupachtvertrag für das Areal gilt bis 2061. Die bisherige Betreibergesellschaft hatte die Immobilie mit rund elf Millionen Euro Schulden belastet. Wer bei der Zwangsversteigerung das höchste Gebot abgibt, kann in den Vertrag einsteigen, ohne die Schulden übernehmen zu müssen. Das Finanzamt Treptow-Köpenick, einer der Spreepark-Gläubiger, hatte die Versteigerung im Juli 2013 beim Gebot von 2,48 Millionen Euro abbrechen lassen. Zwei Interessenten, die landeseigene Liegenschaftsfonds Projekt GmbH und die private SP Kultur und Freizeitpark GmbH, hatten sich ein Bieterduell geliefert. Die Senatsfinanzverwaltung hat angekündigt, das Land wolle wieder die Möglichkeit haben, über die weitere Nutzung des Areals zu entscheiden.