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Pussy Riot: Russische Aktivistinnen kommen nach Berlin ++ Abhör-Affäre: NSA soll auch Kanzler Schröder bespitzelt haben

Russische Aktivistinnen kommen nach Berlin

Die Frontfrauen der kremlkritischen Punkband Pussy Riot, Nadeschda Tolokonnikowa und Maria Alechina, treten am Montag bei der Gala der Stiftung „Cinema for Peace“ auf. Das berichtet die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf die Organisatoren. Es ist der erste Deutschlandbesuch der Aktivistinnen seit ihrer Freilassung aus russischen Straflagern Ende 2013. Am Montagvormittag wollen die beiden Aktivistinnen eine Pressekonferenz geben. Der Dokumentarfilm mit dem Titel „Pussy Riot – A Punk Prayer“ ist zudem für den „Cinema for Peace Award for the Most Valuable Film of the Year“ nominiert.

NSA soll auch Kanzler Schröder bespitzelt haben

Der US-Geheimdienst NSA hat auch den ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) abgehört. Das berichten NDR und „Süddeutsche Zeitung“. Schröder, der von 1998 bis 2005 Bundeskanzler war, sei spätestens 2002 in die National Sigint Requirement List aufgenommen worden, in der festgelegt wird, welche Personen und Institutionen überwacht werden. Grund für die Überwachung sei Schröders Haltung gegen den Irak-Krieg gewesen, melden die Medien unter Berufung auf US-Regierungskreise und NSA-Insider. Es habe Sorge um einen möglichen Bruch innerhalb der Nato gegeben.