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Ausbildung: SPD-Spitze für Bafög-Reform allein auf Kosten des Bundes ++ Benzinpreise: Sprit am frühen Abend am günstigsten ++ Soziales: Im Vorjahr kaum Anträge auf Familienpflegezeit

SPD-Spitze für Bafög-Reform allein auf Kosten des Bundes

Die SPD will die Kosten der von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) geplanten Reform der finanziellen Förderung für Schüler und Studenten allein dem Bund aufbürden. Die Haushalte der Länder dürften nicht belastet werden, sagte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi auf der Parteivorstands-Klausur in Potsdam. In der Bundesregierung wird davon ausgegangen, dass eine Erhöhung des Bafög einen dreistelligen Millionenbetrag kosten wird. Bisher werden die Bafög-Kosten zu 65 Prozent vom Bund und zu 35 Prozent von den Ländern getragen.

Sprit am frühen Abend am günstigsten

Derzeit ist Sprit so günstig wie lange nicht: Autofahrer, die zur richtigen Tageszeit tanken, können aber noch ein paar Cent zusätzlich sparen. „Zwischen 18 und 19 Uhr liegen die Preise für Treibstoffe an den Tankstellen im Durchschnitt um neun Cent niedriger als am Morgen“, sagte Andreas Hölzel vom ADAC. Nach 19 Uhr zögen die Mineralölkonzerne die Preise wieder deutlich an. „Das liegt an der geringeren Konkurrenz in der Nacht.“ Ein Liter Super E10 habe laut ADAC im Monatsdurchschnitt 1,486 Euro gekostet, so wenig wie seit drei Jahren nicht mehr.

Im Vorjahr kaum Anträge auf Familienpflegezeit

Die von der schwarz-gelben Bundesregierung 2012 eingeführte Familienpflegezeit ist kaum gefragt. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit nur 136 Anträge gestellt, heißt es in der Antwort des Bundesfamilienministeriums auf eine Anfrage des Linke-Abgeordneten Jörn Wunderlich, wie eine Sprecherin des Ministeriums bestätigte. Danach gab es Anträge von 88 Frauen und 48 Männern. Für die Unterstützung von Arbeitnehmern bei der Pflege von Angehörigen gab der Bund rund 466.000 Euro aus. Im Haushalt 2013 standen 1,1 Millionen Euro zur Verfügung.