Aktion

Polizei räumt Protestbaumhaus der A100-Gegner

Rund 30 Gegner der Verlängerung der Berliner Stadtautobahn 100 haben am Montag die Räumung eines Grundstücks in Neukölln verzögert.

Aktivisten der Umweltschutzorganisation Robin Wood und des Aktionsbündnisses „A100 stoppen!“ weigerten sich, das Baumhaus in einer Pappel zu verlassen. Mit der Baumbesetzung demonstrieren sie seit einem guten Jahr gegen den geplanten Weiterbau der Stadtautobahn. Etwa 100 Polizisten waren im Einsatz, um das Grundstück an der Neuköllnischen Allee zu räumen. Es gehörte zuvor einem Kreuzberger Unternehmer, der dort Waren lagerte. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hatte vor einer Woche seine Beschwerde gegen die Enteignung abgelehnt. Die Polizei begann um 13 Uhr mit der Räumung. Weil sich mehrere Aktivisten in den Bäumen festgekettet hatten, konnten Polizeikletterer den letzten Demonstranten erst um 17.30 Uhr vom Grundstück führen. Die Bäume wurden gefällt.