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Zulassungszahlen: Berliner kaufen immer weniger Neuwagen ++ Fachkräftemangel: Gesundheitsminister will mehr Altenpflege-Azubis ++ Europäische Union: Brüssel prüft Euro-Beitrittsreife Litauens

Berliner kaufen immer weniger Neuwagen

Die Berliner haben 2013 abermals weniger neue Autos gekauft. Von Januar bis Dezember wurden 72.000 Neuwagen zugelassen, 6,6 Prozent weniger als im Jahr 2012, wie das Amt für Statistik Berlin Brandenburg am Montag mitteilte. Es wurden auch weniger Motorräder und Lastwagen zugelassen, sodass der Kraftfahrzeugmarkt insgesamt um 6,1 Prozent schrumpfte – nach einem Minus von 3,6 Prozent im Vorjahr. Obwohl Berlin wächst, ist der Automarkt der Bundeshauptstadt damit besonders schwach.

Gesundheitsminister will mehr Altenpflege-Azubis

Als Maßnahme gegen den Fachkräftemangel in der Pflege will Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) die Ausbildungszahlen erheblich steigern. „Geplant ist, die Ausbildungszahlen in der Altenpflege bis zum Jahr 2015 um 30 Prozent zu erhöhen“, sagte Gröhe der „Rheinischen Post“. 4000Pflegehelfer sollten zu Fachkräften weiterqualifiziert werden. Mittelfristig will der Minister die Ausbildung reformieren. Sie müsse überall kostenlos sein, sagte er. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird sich Prognosen zufolge in den kommenden 15 Jahren von heute 2,5 Millionen auf 3,5 Millionen erhöhen.

Brüssel prüft Euro-Beitrittsreife Litauens

Die Europäische Union will in den kommenden Monaten die Reife Litauens für einen Beitritt zur Eurozone prüfen. Bis Juni soll ein EU-Bericht darüber erarbeitet werden, ob das Land die finanziellen und wirtschaftlichen Voraussetzungen erfüllt, wie Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem am Montag in Brüssel nach einem Treffen der Euro-Finanzminister sagte. Dann werde eine Entscheidung über die Aufnahme des Baltenstaates in die Währungsgemeinschaft getroffen. Litauen hat schon mehrfach angekündigt, zum 1.Januar2015 den Euro einführen zu wollen.