Demonstrationen

Berlin und Brüssel schalten sich nach Gewalt in Kiew ein

Nach den blutigen Protesten in der Ukraine hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Präsident Viktor Janukowitsch telefoniert.

Bei dem Gespräch seien „Möglichkeiten eines friedlichen Auswegs aus der politischen Krise und Wege einer Stabilisierung in der Ukraine“ besprochen worden, teilte der Pressedienst des Staatsoberhaupts in Kiew mit. Auch die EU schaltete sich wegen der Gewalteskalation stärker in die Krise in der Ukraine ein. EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton wird kommende Woche nach Kiew reisen und dort Janukowitsch sowie Vertreter der Opposition treffen. „Die Türen zum Dialog und für eine politische Lösung müssen offen gehalten werden“, erklärte die EU-Außenbeauftragte. Bei gewaltsamen Straßenschlachten zwischen Regierungsgegnern und Sicherheitskräften waren am Vortag mindestens zwei Demonstranten getötet und Hunderte verletzt worden.