Frühkritik

Die Philharmoniker spielen Gedenkkonzert für Claudio Abbado

Die Schweigeminute von Orchester und Publikum stand am Beginn.

Es war das erste Konzert der Berliner Philharmoniker nach dem Tode ihres früheren Chef-Dirigenten Claudio Abbado. Dieser war am Montag im Alter von 80 Jahren gestorben. Intendant Martin Hoffmann kündigte eine Programmänderung an, die an den großen Mahler-Interpreten Abbado erinnern sollte. Das Adagietto aus Mahlers fünfter Sinfonie ließ der indische Gastdirigent Zubin Mehta dann auch voller Natürlichkeit fließen, wie es einst auch Abbado am Pult forderte. Eine berührende Erinnerung an den italienischen Großmeister der Klänge und der Stille. Kein Applaus. Erst danach begann das geplante Konzert. Die ausführliche Kritik lesen Sie morgen.