Haftungsklage

BVG klagt in London auf Schadenersatz von 130 Millionen Pfund

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben eine Kanzlei verklagt, die sie bei früheren Finanzgeschäften beraten hat.

Bei der sogenannten Haftungsklage gegen die deutsche Partnerschaft der britischen Großkanzlei Clifford Chance, die ab 20. Januar vor dem High Court in London verhandelt werden soll, geht es laut dem Branchendienst juve.de um einen Streitwert von rund 130 Millionen britische Pfund (rund 157 Millionen Euro). Ein BVG-Sprecher bestätigte am Mittwoch die Einreichung der Klage, wollte Einzelheiten wegen des laufenden Verfahrens aber nicht nennen. Hintergrund sind die umstrittenen Cross-Border-Leasing-Geschäfte, mit denen das landeseigene Unternehmen von 1997 bis 2002 den Kauf neuer Straßenbahnen und U-Bahn-Züge finanziert hat.