Statistik

Berliner mussten rund 17 Prozent mehr für Strom zahlen

Das Leben in Berlin hat sich im vergangenen Jahr stärker verteuert als im Rest Deutschlands.

Die Verbraucherpreise stiegen in der Hauptstadt 2013 im Jahresdurchschnitt um 2,2 Prozent, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. Damit hat sich die Inflation in Berlin zumindest nicht beschleunigt, liegt aber nun deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 1,5 Prozent. Nach wie vor steigen die Wohnkosten über der durchschnittlichen Teuerung – im Dezember 2013 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,8 Prozent. Dabei sind aber nicht die Mieten die großen Preistreiber (plus 2,3 Prozent inklusive Nebenkosten), sondern die Stromkosten: 16,8 Prozent mehr mussten die Berliner dafür ausgeben. Die Heizkosten sanken bei dem bisher milden Winter dagegen – Gas um 3,4 Prozent, Heizöl um 7,4 Prozent.