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Hochwasser: 2013 war ein teures Jahr für deutsche Versicherer ++ China: Ballonfahrer landet zwischen umstrittenen Inseln ++ Indien: Vergewaltigtes Mädchen in Kalkutta angezündet ++ Irak: Viele Tote bei Anschlag im Norden des Landes

2013 war ein teures Jahr für deutsche Versicherer

Angesichts heftiger Hagelstürme und des verheerenden Juni-Hochwassers an Donau und Elbe war für die deutschen Versicherer lange kein Jahr mehr so teuer wie 2013. Nach aktuellen Schätzungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wurden insgesamt knapp sieben Milliarden Euro ausgezahlt. „Die Häufung verschiedener Wetterextreme innerhalb weniger Monate machten das Jahr 2013 zu einem außergewöhnlichen Jahr“, sagte GDV-Präsident Alexander Erdland am Donnerstag in Berlin.

Ballonfahrer landet zwischen umstrittenen Inseln

Ein Chinese ist mit einem Heißluftballon buchstäblich mitten in einem Gebietsstreit zwischen China und Japan gelandet. Er stürzte mit seinem Ballon zwischen den umstrittenen Inseln ins Meer. Die Gruppe kleiner Felseninseln wird von beiden asiatischen Großmächten beansprucht. Die japanische Küstenwache teilte am Donnerstag mit, sie habe den Ballonfahrer nach seinem missglückten Versuch, auf einer der Inseln zu landen, aus dem Wasser gezogen und einem chinesischen Patrouillenboot übergeben.

Vergewaltigtes Mädchen in Kalkutta angezündet

Es war wohl doch kein Selbstmord: Eine mehrfach vergewaltigte Jugendliche in Indien soll angezündet worden sein. Die Polizei verdächtigt zwei Freunde der festgenommenen Vergewaltiger, die 16-Jährige mit Kerosin überschüttet und angesteckt zu haben. Zuvor waren Verwandte und Behörden in der Metropole Kolkata (früher Kalkutta) davon ausgegangen, dass sich das Opfer zwei Monate nach der Vergewaltigung aus Verzweiflung selbst angezündet hatte. Die Jugendliche war am Dienstag ihren schweren Verbrennungen erlegen.

Viele Tote bei Anschlag im Norden des Landes

Nördlich von Bagdad sind am Donnerstag bei der Explosion eines mit Sprengstoff beladenen Lastwagens mindestens 16 Menschen getötet worden. Weitere 31Menschen wurden bei dem Anschlag auf einer Geschäftsstraße in der Stadt Balad Rus verletzt, wie die irakischen Behörden mitteilten. Sie meldeten darüber hinaus eine weitere tödliche Attacke: Im Bagdader Viertel Schaab explodierte ein Sprengsatz in einem Minibus und riss vier Menschen in den Tod. Sechs weitere wurden dort verletzt.