Polizei

Rumänische Polizisten im Einsatz gegen Berliner Taschendiebe

Rumänische Polizisten helfen neuerdings der Berliner Polizei, Taschendiebe zu fassen.

Derzeit sind drei rumänische Zivilfahnder vier Wochen lang in der Hauptstadt im Einsatz. Hintergrund ist eine Vereinbarung zwischen Innensenator Frank Henkel (CDU) und dem rumänischen Innenminister Bogdan Tohăneanu über wechselseitige Hospitationen. Das Landeskriminalamt rechnet erneut mit einem „heftigen“ Anstieg der Taschendiebstähle in diesem Jahr. Bereits im vergangenen Jahr gab es laut Kriminalstatistik knapp 18.000 Fälle und damit ein Plus von fast 19 Prozent zum Vorjahr. In 2012 stammten gut 75 Prozent der Tatverdächtigen nicht aus Deutschland. Von den ausländischen Tatverdächtigen kamen mehr als ein Drittel aus Rumänien. Die rumänischen Fahnder helfen der Berliner Polizei unter anderem durch ihre Sprachkenntnisse und ihr Wissen über kulturelle Hintergründe. Eine Waffe tragen dürfen die Kollegen jedoch nicht. Auch andere hoheitliche Aufgaben dürfen sie nicht wahrnehmen.